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http://pt.wiktionary.org/wiki/candidato

Das Wort geht auf das gleichbedeutende lateinische candidatus zurück. In Herleitung von der toga candida (lat.: candidus = glänzend, weiß), einem weißen Gewand, das im antiken Rom ein Anwärter auf ein Amt zu tragen hatte. Substantiviert bezeichnet es "den Amtsbewerber, der sich dem Volk in der candida, der glänzendweißen Toga vorstellte". Die Ableitung Kandidatur als "Bewerbung um ein (politisches) Amt" entstand im 19. Jahrhundert aus dem französischen candidature. Inhaltsverzeichnis [Verbergen]

   * 1 Wahlkandidat in der Politik
         o 1.1 Spitzenkandidat
         o 1.2 Gegenkandidat/Zählkandidat
         o 1.3 Scheinkandidat
   * 2 Kandidaten Kommunistischer Parteien
   * 3 Akademische Bedeutung
   * 4 Weblinks

Wahlkandidat in der Politik [Bearbeiten]

Ein Kandidat ist eine Person, die sich bei einer Wahl um ein Mandat oder Amt bewirbt.

Spitzenkandidat [Bearbeiten]

Bei einer Listenwahl heißt der Bewerber, der den ersten Listenplatz einnimmt, Spitzenkandidat. In der Regel wird von den großen politischen Parteien dort die Person nominiert, die im Falle des Regierungseintritts der Partei das wichtigste Amt übernehmen soll. So werden bei SPD und CDU auf Bundesebene Kanzlerkandidaten grundsätzlich zu Spitzenkandidaten gemacht, auf Landesebene die von der Partei vorgesehenen Ministerpräsidenten.

Da die Spitzenkandidaten der im Parlament vertretenen Partei diesem natürlich angehören, können sie nun, wenn das Parlament aufgrund der durch die Wahl gegebenen Mehrheitsverhältnisse den Regierungschef wählt, an dieser Wahl teilnehmen - und somit gegebenenfalls sich selbst wählen. Denkwürdg ist hier die erste Wahl Konrad Adenauers zum Kanzler der Bundesrepublik Deutschland am 15. September 1949, die ohne seine eigene Stimme nicht hätte gelingen können.

Ein Spitzenkandidat, der Regierungschef oder Minister wird, darf nach der herrschende verfassungsrechtlichen Meinung sein Parlamentsmandat behalten. Für die kommunale Ebene schreiben die Kommunalverfassungen der Länder dagegen zum Teil vor, dass ein Gemeindevertreter, der in den Gemeindevorstand gewählt wird (also zum Beispiel ein Stadtverordneter, der Magistratsmitglied wird), sein Amt als Gemeindevertreter verliert, um Interessenkonflikten vorzubeugen.

Für ein Regierungsmitglied wird, auch wenn es dem Parlament angehört und seine Abgeordnetenrechte gelegentlich nutzt, die Parlamentsarbeit nicht im Vordergrund stehen. Eine wichtige Aufgabe des Abgeordneten, die Kontrolle der Regierung, kann es naturgemäß nicht wahrnehmen. Geht die Partei eines Spitzenkandidaten dagegen in die Opposition, so entscheidet sich der Spitzenkandidat häufig, sein hohes Amt auf einer nachgeordneten politischen Ebene zu behalten (zum Beispiel, wenn er nicht Bundeskanzler werden kann, Ministerpräsident eines Landes zu bleiben). Er nimmt dann das Parlamentsmandat, für das er kandidiert hat, in aller Regel nicht wahr.

Die Spitzenkandidatur eines Politikers bedeutet also häufig nicht (oder nicht in erster Linie), dass er das Amt an anstrebt, für das er kandidiert. Sie wird deshalb manchmal polemisch als Scheinkandidatur bezeichnet. Die Spitzenkandidaten führen ihre Partei aber im Wahlkampf und sind damit die wichtigsten Persönlichkeiten in der politischen Auseinandersetzung.

Auch bei den kleinen Parteien sind die Spitzenkandidaten bei Eintritt in die Regierung nach der Wahl zumeist für eines der wichtigsten Ressorts vorgesehen.

Gegenkandidat/Zählkandidat [Bearbeiten]

Gibt es bei einer Wahl, etwa aufgrund von Vorabsprachen, einen eindeutigen Favoriten, so wird ein Kandidat, der gegen diesen antritt, als Gegenkandidat bezeichnet. Wird diesem nur eine geringe Chance eingeräumt, tatsächlich gewählt zu werden, wird er auch als Zählkandidat bezeichnet: Seine Kandidatur dient nur dazu, die Zahl der Oppositionsstimmen festzustellen.

Erreicht der Kandidat dennoch ein (gemessen an seinen Wahlchancen) gutes Ergebnis, so spricht man von einem Achtungserfolg.

Es gibt verschiedene Gründe für die Aufstellung von Zählkandidaten:

   * Die Kandidatur des Zählkandidaten kann dazu dienen, "Flagge zu zeigen", einen Achtungserfolg zu erreichen und damit die Chancen bei Folgewahlen zu verbessern. So startete zum Beispiel Alfred Dregger bei der Landtagswahl in Hessen 1970 als „Zählkandidat“ einer Partei (der CDU), die bei der letzten Wahl gerade einmal 26,4 % der Stimmen erhalten hatte. Er führte die CDU in 4 Wahlen als Spitzenkandidat auf 45,6 % im Jahr 1982.
   * Bei Personenwahlen ist im ersten Wahlgang häufig eine absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich. Hier hat eine Zählkandidatur die Funktion, die Stärke der eigenen Anhängerschaft zu demonstrieren. Tritt der Zählkandidat im zweiten Wahlgang nicht mehr an (oder kann er dies nicht, weil dann eine Stichwahl vorgesehen ist), so kann er durch eine Wahlempfehlung (oder die Unterlassung einer solchen) zugunsten eines der verbliebene Kandidaten Einfluss nehmen. Beispiele sind die Französische Präsidentschaftswahl 2007, bei der François Bayrou bewusst auf eine Wahlempfehlung verzichtet hat, oder die Reichspräsidentenwahl 1925.
   * Wenn das Wahlrecht vorsieht, dass eine Personenwahl durchzuführen ist, wenn nur eine Liste zur Wahl angemeldet wird, aber eine Listenwahl, wenn mehrere Listen zur Wahl stehen (zum Beispiel bei manchen Kommunalwahlen, bei Betriebsrats- und Personalratswahlen), kann es wahltaktisch sinnvoll sein, eine zweite Liste von Zählkandidaten aufzustellen, um sicherzustellen, dass die Wähler die Reihenfolge der Kandidaten der einzigen ernst zu nehmenden Liste nicht verändern können.
   * Sofern Wahlkampfkostenerstattung geleistet wird, besteht auch ein ökonomischer Grund zur Aufstellung von Zählkandidaten.
   * In totalitären Staaten werden Zählkandidaten aufgestellt, um den Anschein einer demokratischen Wahl zu erwecken.

Scheinkandidat [Bearbeiten]

Ist einem Kandidaten – oder einem wesentlichen Teil der ihn Nominierenden – schon bei der Kandidatur klar, dass er im Falle seiner Wahl sein Mandat nicht annehmen wird, so bezeichnet man ihn als Scheinkandidaten. Eine Ausnahme bilden führende Kandidaten einer Parteiliste, die nicht in erster Linie das Parlamentsmandat anstreben, für das sie kandidieren, sondern ein Regierungsamt, das dieses Parlament zu vergeben hat. Dies ist in der Bundesrepublik Deutschland üblich und wird allgemein nicht beanstandet (siehe dazu den Abschnitt Spitzenkandidat).

Stehen dagegen tatsächlich Persönlichkeiten – und nicht Mehrheitsverhältnisse – zur Wahl, und wird dann von einer Gruppierung eine populäre Person vorgeschoben mit dem Plan, dass diese ihr Amt nicht antreten, sondern einem anderen überlassen will, so muss dies als eine Irreführung des Wählers bezeichnet werden.

Scheinkandidaturen auf hinteren Listenplätzen sind dagegen recht häufig. So wollen kleine Parteien manchmal die Ernsthaftigkeit ihrer Kandidatur dadurch deutlich machen, dass sie wenigstens so viele Kandidaten aufstellen, wie Mandate zu vergeben sind. Jeder Wähler weiß dann, dass eine Kandidatur auf den hinteren 90 oder 95% der Listenplätze nicht als Streben nach einem Mandat zu verstehen ist, sondern als Unterstützung für das Anliegen der Partei.

Manchmal werden solche Scheinkandidaturen durch das Wahlrecht geradezu herausgefordert. So bestimmt zum Beispiel das hessische Kommunalwahlrecht, dass bei den Wahlen zur Gemeindevertretung Stimmen, die für eine Partei abgegeben wurden, nur dann voll gezählt werden, wenn die Partei wenigstens Kandidaten für ein Drittel der zu vergebenden Sitze benannt hat.

Lässt das Wahlrecht zu, dass die Wähler Einfluss auf die Reihenfolge der Kandidaten nehmen (zum Beispiel durch Kumulieren und Panaschieren), so kann ein prominenter Scheinkandidat von den hinteren Listenplätzen überraschend doch ein Mandat erhalten. Ob er dieses nun annimmt, ist allein seine eigene Entscheidung. Er wird sie in Abwägung der Verantwortung vor seinen Wählern, der Verantwortung vor der ihn nominierenden Partei und seinen persönlichen Interessen fällen müssen.

Kandidaten Kommunistischer Parteien [Bearbeiten]

In den Führungsgremien kommunistischer Parteien wurden neue Mitglieder zunächst als Kandidat aufgenommen, z.B. Kandidat des Politbüros. In diesem Status nahmen sie ohne Stimmrecht an den Sitzungen teil.

Akademische Bedeutung [Bearbeiten]

Mit der Bezeichnung "Kandidat" werden verschiedene Bedeutungen verbunden:

   * Doktorand und Anwärter auf einen akademischen Grad (seit Ende des 16. Jahrhunderts)
   * Student im fünften Semester (im 18. und 19. Jahrhundert)
   * Student nach Ablegung einer Vorprüfung wie Philosophikum (cand. phil.), Physikum (cand. med.) etc. In Österreich auch ein Student nach der ersten Diplomprüfung, in Medizin nach dem ersten Rigorosum.
   * Anwärter auf eine (Staats-)Prüfung
   * Theologe, der schon vor dem Examen kirchliche Würden innehatte (bis 18. Jahrhundert)
   * Der russische akademische Grad "Kandidat" entspricht dem westeuropäischen "Dr." und erfordert eine Dissertation. (Der russische "Doktor"-Grad entspricht dem westeuropäischen "Privatdozent".)


In Deutschland ist die Bezeichnung "Kandidat" kein akademischer Grad im Unterschied zu einigen osteuropäischen sowie skandinavischen Ländern.

Weblinks [Bearbeiten] Wiktionary

Wiktionary: Kandidat – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik

Cuando los tribunos de la antigua Roma emprendían sus campañas políticas, siempre iban vestidos con una toga blanca, con el fin de causar una buena impresión entre sus electores. La palabra latina candidatus, que significa persona vestida de blanco, llegó a convertirse en sinónimo de toda aquella persona que busca alguna dignidad, honor o cargo.

A candidate is the prospective recipient of an award or honor or a person seeking or being considered for some kind of position; for example:

  • to be elected to an office — in this case a candidate selection procedure occurs.
  • to receive membership in a group

Nomination is part of the process of selecting a candidate for either election to an office, or the bestowing of an honor or award.

Presumptive nominee is a term used when a person or organization believes that the nomination in inevitable.

The act of being a candidate in a race is called a candidacy.

"Candidate" is a derivative of the Latin "candida" (white). In Ancient Rome, people running for political office would usually wear togas chalked and bleached to be bright white at speeches, debates, conventions, and other public functions.

Candidates in electionsEditar

In the context of elections for public office in a representational partisan democracy, a candidate who has been selected by a political party is normally said to be the nominee of that party. The party's selection (that is, the nomination) is typically accomplished either based on one or more primary elections according to the rules of the party and any applicable election laws.

In the context of elections for public office in a direct democracy, a candidate can be nominated by any eligible person -- and if parliamentary procedures are used, the nomination has to be seconded, i.e., receive agreement from a second person.

In some non-partisan representative systems (e.g., administrative elections of the Bahá'í Faith), no nominations (or campaigning, electioneering, etc.) take place at all, with voters free to choose any person at the time of voting--with some possible exceptions such as through a minimum age requirement--in the jurisdiction. In such cases, it is not required (or even possible) that the members of the electorate be familiar with all of the eligible persons in their area, though such systems may involve indirect elections at larger geographic levels to ensure that some first-hand familiarity among potential electees can exist at these levels (i.e., among the elected delegates).

A person may also be directly nominated for a post without having to be elected.

Presumed advantages of nominationsEditar

  • Although a nominee need not have sought appointment himself or herself (presumably the existence of a system of nominating others implies that a person desiring the position would not (or could not) necessarily seek out a post themselves), nominations frequently occur in the context of elections with the active awareness of the nominee. An awareness beforehand of the willingness of the would-be candidate to accept the post might be seen as at least a time-saving advantage and an indicator of their confidence in being able to handle the job (if not a minimal indicator in their competence to handle the job).
  • Having a narrowed down set of choices would allow people to study the positions, character, etc. of the nominated choices before making their choice.
  • In typically bi-partisan systems, the competitive process is seen to promote moderate candidates (as they are believed to be able to have the best chance to capture the vote for their party and have a broader appeal across the voting spectrum).

Presumed disadvantages of nominationsEditar

  • The nomination process may limit the choices open to the voters at the time of voting.
  • The limited number of choices may lead to voter disenfranchisement and lackluster participation.
  • Nominations (and the often associated electioneering and campaigning) are seen to more often elect self-aggrandizing, self-seeking, and deal-making individuals, instead of humble, selfless, and conscience-voting/independent-minded persons. As such, some often less assertive or media-shy (yet potentially capable) groups such as women, certain ethnic groups, or skilled technocrats may tend to be overlooked in such a process, especially when the nomination process is allowed to be followed by campaigning.

Presumptive nomineeEditar

The presumptive nominee, in the politics of the United States, is the candidate who has not yet received the official nomination of their political party at the party's nominating convention, but who is the undisputed front-runner and is widely, or even unanimously, presumed to be the candidate that party will nominate. The term is applied widely on the national level, notably in regard to the U.S. presidential nominating conventions and the statewide level.

A candidate may be considered a presumptive nominee after all other major competitors have dropped out and it is considered unlikely that the candidate will withdraw, be usurped, or be otherwise removed from the race. Alternatively, in presidential elections, a candidate may be deemed the presumptive nominee after having accumulated enough delegate commitments through the primary elections and caucuses to be assured of the eventual nomination at the convention.

In the U.S. presidential elections, the selection of delegates has been increasingly shifted earlier in the process to produce a presumptive nominee as early as possible, even in the presence of many strong candidates. The rise of Super Tuesday in the 1980s has led to the emergence of a presumptive nominee in both major parties by early March in all recent elections with the exception of 2008, when a spirited contest between Democratic candidates Hillary Rodham Clinton and Barack Obama made it impossible for Obama to secure enough delegates and become the presumptive nominee until early June. Al Gore and George W. Bush were the presumptive nominees of their respective parties after Super Tuesday in 2000,[1] and John Kerry was the presumptive nominee for the Democratic Party in 2004.[2]

A sitting President of the United States who is running for re-election will often be the presumptive nominee from the start of the nominating process: recent examples include Ronald Reagan in 1984, Bill Clinton in 1996, and George W. Bush in 2004. However, a strong challenger or weak president can negate that status: examples in recent history include President Gerald Ford, who faced a challenge from Reagan in 1976 and President Jimmy Carter, challenged by Ted Kennedy in 1980.

John McCain[3] is the presumptive nominee for the Republican party in the 2008 United States presidential election. McCain is expected to be formally nominated at the Republican National Convention. Barack Obama became the nominee when Hillary Clinton acclimated at the Deomcratic National Convention on August 27, 2008.<ref>[[1]]

See alsoEditar

 
O Wikcionário tem o verbete candidate.
 
O Wikcionário tem o verbete nominate.

ReferencesEditar

Predefinição:Unreferenced